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SV: Alek Dumanovic
SV: Felix Fischer
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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
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mit Felix Fischer
der zweite stellvertretende Schulsprecher
an der DSL

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In loser Reihenfolge wollen wir die Vertreter der SV an der Dreieichschule vorstellen. Heute haben wir Felix Fischer zum Interview gebeten. Er geht in die Jahrgangsstufe 12 und erzählt uns über seine Beweggründe für die SV zu kandidieren, seine Ziele und Erwartungen und auch etwas über sich selbst.

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Beschreibe dich kurz in
wenigen Stichworten:


- selbstbewusst

- freundlich

- zuverlässig

- durchsetzungsfähig

- zielstrebig

Nenne deine Favoriten in allen 4 Bereichen


Lieblingsschulfächer: Politik & Wirtschaft und Geschichte

Lieblingsbuchuch: Die Schuld, John Grisham

Freizeitbeschäftigung: arbeiten, mit Freunden treffen, Gitarre, Radfahren, Lesen und die Politik

Sportart: Radfahren, Tischtennis

Software: ---

Du bist zum 2.stellvertretenden Schulsprecher gewählt worden. Warum hast du dich aufstellen lassen?
Weil hier an der Schule im letzten Jahr nicht sonderlich viel passiert ist. Ich vertrete den Standpunkt, dass wenn man etwas bewegen will, man am besten selbst mit anpackt, als immer nur zu kritisieren. Aus diesem Grund bin ich auch in die SPD eingetreten.

Wir sind im Moment auf einem guten Weg, Dinge zu verändern, auch wenn das der einzelne Schüler im Moment noch nicht merkt.
Was möchtest du durch deine Arbeit erreichen?
Wichtig ist, dass das Schüler-Lehrer-Verhältnis verbessert wird. Mit den Verbindungslehrern sind wir da auf einem guten Weg. Die SV wird auch aktiv an der in diesem Jahr provisorisch eingeführten Erziehungsvereinbarung mitarbeiten. Dadurch soll ein besseres Miteinander sowohl zwischen Schülern und Lehrern als auch nur unter Schülern geschaffen werden. Ein guter Draht zur Schulleitung muss dabei natürlich auch vorhanden sein.

Des Weiteren setzten wir uns aktiv mit dem Raucherproblem an unserer Schule auseinander. Wir versuchen eine Lösung zu finden, welche im Sinne der Raucher und der restlichen Schülerschaft ist. Wir erhoffen uns in diesem Fall Hilfe durch die Stadt.

Generell kann man jedoch sagen, dass die SV eine gute Arbeit nur dann leistet, wenn sie Unterstützung von jedem Einzelnen bekommt. Zusammenarbeit ist wichtig. Wenn man als Team fungiert ist der Erfolg nicht weit weg. Erfolgreich ist man dann, wenn die Schülerschaft zufrieden mit der Arbeit der SV ist.


Was könnte man an der SV verbessern?

Es muss Struktur „in den Laden“ gebracht werden. Das soll heißen, dass wir Arbeitsgruppen bilden sollten, die sich mit bestimmten Problemen oder Zielen auseinandersetzt. Unsere wöchentlichen Treffen zeigen diese Struktur leider noch nicht auf. Ich werde mich jedoch dahinter klemmen.

Des Weiteren fehlt der Zusammenhalt. Eine gute Zusammenarbeit kann es nur dann geben, wenn möglichst viele zu den SV-Vorstandssitzungen kommen. Das ist im Moment leider nicht gegeben.

Die SV muss eine größere Rolle auf der Schulebene spielen. Ich wünsche mir mehr Mitsprachrecht bei Themen, die die Schülerschaft direkt betreffen.

Mir persönlich ist das Mitspracherecht eines jeden Schülers wichtig. Ich möchte, wie auch in meiner Wahlkampfrede gefordert, dass es in regelmäßigen Abständen ein Zusammentreffen zwischen SV, Schulleitung und Schülern gibt, in denen sich die Schüler zur momentanen Schulsituation auslassen können (Podiumsdiskussion). Das Ganze muss natürlich in geordneten Bahnen ablaufen können.

Habt ihr schon Informationen über die anstehende Projektwoche?

Wir haben dieselben Informationen wie auch die restliche Schülerschaft bekommen. In diesem Punkt werde ich bzw. werden wir noch einmal Rücksprache mit Herrn Charlet halten müssen.

In dem von ihm angefertigtem Schreiben heißt es nämlich, dass es Infos zur und Anmeldebögen (wenn man ein eigenes Projekt anbieten möchte) bei der SV gäbe. Das ist bis heute leider nicht der Fall. Wir können bis heute den Schülern nicht mehr Infos bieten als auf diesem Papier stehen. Auch Anmeldebögen sind bei der SV noch nicht eingegangen.

Informationen zur Schülervertetung findet man unter: www.2.hessisches-kultusministerium.de


In welchen Bereichen wünscht ihr euch mehr Mitspracherecht?
Wie oben bereits gesagt, wünsche ich mir Mitspracherecht bei Themen, die die Schüler direkt betreffen.

Der Schulleiter hat jedoch schon eine Mitarbeit im Rahmen der künftigen Unterrichtsverteilung der G8-Schüler versprochen, sowie in den Bereichen der Erziehungsvereinbarung und des Schüleraustauschs. Die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und der SV ist also auf einem guten Weg.

Weiterhin sehe ich die Wichtigkeit des Schülerrats unterschätzt. Die erste Schülerratssitzung diesen Jahres wurde in eine SV-Stunde gelegt. Die Anwesenheit der Klassen-/Kurssprecher war daher sehr dürftig. Jedoch sehe ich auch hier Erfolgschancen.

Welche Meinung hast du zum Zentralabitur?
Vom Grundsatz her ist die Idee nicht schlecht. Jedoch kann der Lehrer keine Schwerpunkte mehr setzten, da selbst er nicht weiß, welche Themen im Abitur verlangt werden.

Da ich zu den „Versuchskaninchen“ gehöre und die Lehrer selbst nicht wissen, was sie erwartet ist das Lernpensum höher als die Jahre zuvor.

Grundsätzlich wir das Abitur jedoch fairer.


Was hältst du von G8?
Wenn man von diesem Projekt hört, ist der erste Eindruck gut, da die deutschen Schüler im internationalen Vergleich erst sehr spät mit der Berufsausbildung fertig sind. Jedoch hat dieses Schulmodell momentan mehr Nach- als Vorteile.

Durch die Schulzeitverkürzung werden die Lehrpläne von Gymnasium und Realschule voneinander entkoppelt. So beginnt die zweite Fremdsprache in den Gymnasialklassen bereits in der sechsten Klasse statt in der siebten. Ein Wechsel von Realschulen auf Gymnasien ist damit ausgeschlossen.

Noch schlimmer sieht es für die Gesamtschulen aus. Da hier die Mittelstufe erst nach der 10. Klasse endet, werden sie an Attraktivität verlieren. Sie werden zu „Restschulen“. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit unseres Schulsystems geschmälert und die Gymnasien überlaufen.

Das heißt also, dass die Schüler so früh wie möglich in drei „Klassen“ unterteilt werden sollen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium), in denen ein Wechsel nur noch nach unten möglich ist. Man kann also durchaus von einer „Drei-Klassen-Ideologie“ sprechen.


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Interviewter Felix Fischer
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Führe folgende Sätze fort:
In Finnland kann man nicht sitzen bleiben. Das halte ich für..., weil

Das halte ich für schlecht, da es hierzulande zu viele Schüler geben würde, die nichts mehr für ihre Schulausbildung tun würden.
Man darf auch nicht vergessen, dass die Finnen im PISA-Test die Besten waren. Das heißt, dass sie (großenteils) sehr arbeitsam sind. Das traue ich den Deutschen nicht zu.

Ganztagsschule wie in Amerika finde ich...

...nicht durchsetzungsfähig, da die amerikanischen Schüler ihr gesamtes Freizeitprogramm von der Schule geboten bekommen.

Das können die deutschen Schulen nicht bieten, da ihnen die Mittel fehlen. Außerdem wäre das der Untergang für (Sport-) Vereine.

Was hältst du vom Rauchverbot in Schulhöfen, das seit Januar 2005 gilt?

Rauchfreie Schulen stehen immer in einem besseren Licht, dar. Jedoch war der hessischen Landesregierung sicher nicht klar, dass die Verschmutzung der Straßen dadurch zunimmt, da das Rauchverhalten der Schüler dadurch nicht beeinflusst wird.

Man kann bei uns an der Schule deutlich erkennen, was das unüberlegte Rauchverbot für Folgen hat, nämlich die Verschmutzung des Albertus-Magnus-Platzes. Die Kommune kostet das ein Riesengeld diesen Schmutz zu beseitigen.
Gut an der DSL gefällt mir ...


Nicht so gut gefällt mir ...
- das große Angebot an IGs und AGs
- der eigene SV-Raum
- die neuen Medien
- daszunehmend besser werdende Schüler-Lehrer Verhältnis


- der Vandalismus
- der nicht vorhandene Zusammenhalt der Schüler
- die schlechte Organisation der Schülerausweise
Webteam, 23.01.2006